Wie wird aus einer technologischen Idee ein marktfähiges Produkt? Der Weg dorthin ist komplex – besonders im Bereich der Medizintechnik. Das Dresdner Startup Altavo im Bereich Stimmrehabilitation ist seit seiner Gründung im Jahr 2021 auf einem vielversprechenden Weg und betont, wie wichtig Wegbereiter sind, die für den nötigen Anschub sorgen.
„Die TU Dresden Aktiengesellschaft, kurz TUDAG, hat uns beispielsweise beim Start einen ganzen Sack voller Sorgen genommen“, so Rudolf von Bünau, CEO und Mitgründer von Altavo.
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Mit einer Technologie zur Stimmrehabilitation arbeitet das Team von Altavo daran, stimmlosen Menschen ihre eigene, natürlich klingende Stimme zurückzugeben – ein Projekt mit großer gesellschaftlicher Relevanz.
Einer der zentralen Bausteine auf dem Weg von Altavo war die Unterstützung durch die TUDAG. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ist sie ein ganzheitlicher Anbieter für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung.
Im Fall von Altavo bietet die TUDAG neben der Beteiligung vor allem eines: Struktur und Entlastung in der Gründungsphase.
Gerade in den ersten Jahren stehen Startups vor zahlreichen operativen Herausforderungen – von Buchhaltung über Personalwesen bis hin zu administrativen Prozessen. Die sogenannten „Core Services“ der TUDAG nehmen jungen Unternehmen diese Aufgaben ab.
Für Altavo bedeutete das konkret:
Diese Unterstützung wird von den Gründern als echter Wettbewerbsvorteil beschrieben.
Den entscheidenden Impuls zur Gründung brachte die Industrie: Die Mitgründer und heutigen Geschäftsführer Rudolf von Bünau und Timo Stich waren damals beim Technologiekonzern ZEISS tätig. Dort entstand die Grundidee für eine neue Stimmprothetik, die sie mit den Forschungsergebnissen der TU Dresden zur „Silent Speech Technologie“ verbanden.
Beteiligt waren unter anderem:
Aktuell befindet sich das Produkt von Altavo noch in der Entwicklungsphase. Die nächsten wichtigen Meilensteine sind:
Die erste Zielgruppe sind Patienten, die ihren Kehlkopf aufgrund einer Tumoroperation verloren haben – ein Eingriff, der als Laryngektomie bekannt ist.

Die Innovationskraft von Altavo bleibt nicht unbemerkt: Das Startup wurde für den Sächsischen Gründerpreis in der Kategorie „Startup des Jahres“ nominiert.
Die Preisverleihung findet im Rahmen der Sächsischen Innovationskonferenz am 17. Juni statt und bietet:
Altavo zeigt eindrucksvoll, wie wichtig starke Partner und funktionierende Netzwerke für den Erfolg eines Startups sind. Die Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, industrieller Erfahrung und struktureller Unterstützung durch die TUDAG schafft optimale Voraussetzungen für junge Startups.
Mit einer Technologie, die das Leben vieler Menschen verbessern kann, und klar definierten nächsten Schritten ist Altavo auf einem vielversprechenden Weg. Udo Werner, Vorstand für Finanzen und Beteiligungsmanagement der TUDAG, fasst zusammen:
„Altavo und deren Technologie haben aus unserer Sicht eine echte Relevanz für die Gesellschaft. Wir sind stolz, das Unternehmen seit der Seed-Finanzierung 2021 zu begleiten und sind von dem sehr erfahrenen und engagierten Team um CEO Rudolf von Bünau und CTO Timo Stich überzeugt.“
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